Häufig gestellte Fragen bei euroCARE IVF in Zypern

Häufig gestellte Fragen (HGF) bei euroCARE IVF Klinik in Zypern

HGF zur Unfruchtbarkeit

Die Unfruchtbarkeit wird dann als Prognose gestellt, wenn ein Paar länger als ein Jahr aktiv aber ohne Erfolg versucht ein Kind zu zeugen. Manchmal wird diese Prognose auch früher gestellt, wenn das Paar ein offensichtliches Fruchtbarkeitsproblem hat, wie z.B. Menstruationsstörungen oder ein abnormales Spermiogramm, oder wenn das Alter der Mutter über 35 Jahre ist.

Es gibt viele verschiedene Ursachen für die Unfruchtbarkeit, jedoch ist die häufigste Ursache das Alter des weiblichen Partners. Die Anzahl und Qualität der Eizellen reduzieren sich ab dem 35. Lebensjahr dramatisch. Andere Ursachen können Krankheiten im Genitaltrakt, Operationen, Endometriose, Polypen, Infektionskrankheiten und viele andere sein. Die männliche Unfruchtbarkeit wird meist mit einem Spermiogramm festgestellt und bei ist bei ca. 40-50% der Paare die Ursache der Unfruchtbarkeit. Beim Spermiogramm werden folgende Eigenschaften der Samenzellen getestet: Spermien-Konzentration, Beweglichkeit und die Morphologie.

Auf Ihrem Weg zur Elternschaft mit euroCARE IVF werden Sie erst einmal von unseren Patientenberatern umfangreich beraten. Sie werden gebeten, uns so viel wie möglich von Ihrer medizinischen Vorgeschichte zu schicken, damit wir Ihre Fragen so genau wie möglich beantworten können. Wenn Sie sich dann entscheiden, mit uns den Weg zu gehen, planen wir Ihren ersten Besuch in unserer Klinik. Wir haben ein Behandlungsprogramm entwickelt, das für jeden individuellen Fall angepaßt wird und es uns erlaubt, Ihnen die bestmögliche und persönliche Versorgen zu geben, die Sie brauchen.

Jedes Paar ist anders und muss von uns individuell beraten werden. Wir bieten folgende Behandlungen in unserer Klinik an: Intra-Uterine Insemination, Hysteroskopie oder Laparoskopie, Stimulation der Eierstöcke, In-Vitro Fertilisation (IVF), Intra-Cytoplasmische Sameninjektion (ICSI), Geschlechtsbestimmung (PIF), Samenspende, Eizellenspende und Embryonenspende.

In-Vitro-Fertilisation (IVF) ist ein Verfahren das entwickelt wurde, um Anomalien die eine Schwangerschaft verhindern, zu überkommen. Bei der Behandlung werden im Allgemeinen mehrere Eizellen stimuliert und danach der Patientin über eine trans-vaginale Nadelaspiration entnommen. Die Patientin erhält während diesem kurzem Eingriff ein leichtes Narkosemittel. Die entnommenen Eizellen werden dann in unserem Labor mit den Samenzellen des Partners befruchtet. Die Embryonen werden in einem Brutkasten in einer Atmosphäre die der Gebärmutter sehr ähnlich ist für ihre Entwicklung gelagert. Am 3. oder 5. Tag der Entwicklung haben sich die Embryonen ausreichend entwickelt und können in die Gebärmutterhöhle eingesetzt werden. In der Regel werden 2 Embryonen eingesetzt, falls sich mehrere qualitativ Hochwertige Embryonen entwickelt haben, können die nicht eingesetzten Emryonen für eine spätere Behandlung auf unbestimmte Zeit eingefroren werden.

Die Kosten der Medikamente ist sehr Patientenabhängig, denn die Dosis wird nach den Hormonwerten bestimmt. Unser Arzt wird Anhand Ihrer Untersuchungsergebnisse die Art und Dosis Ihrer Medikamente bestimmen, erst danach können wir Ihnen einen Kostenvoranschlag machen.

Wir haben eine Partnerklinik in Deutschland als auch eine Partnerapotheke in England. Sie können sich entweder die Medikamente online aus England bestellen oder sich von unserem deutschen Arzt ein Rezept verschreiben lassen und dann die Medikamente in einer jeder europäischen Apotheke kaufen.

HGF zur Eizellenentnahme

Die Stimulationsphase dauert ca. 12 Tage, erst danach werden die Eizellen entnommen.

Unser Arzt wird Ihnen Anhand Ihres Hormonspiegels und Ihrer Ultraschalluntersuchung die individuelle Dosis der Medikamente verschreiben. Danach sollte am 6. Tag der Behandlung eine Ultraschalluntersuchung stattfinden, um die Entwicklung der Eizellen zu sehen und wenn nötig die Medikamente neu einzustellen.

Vor der Entnahme werden die Anzahl und Größe der Eizellen geprüft und Anhand Ihrer Entwicklung wird der Tag der Eizellenentnahme von unserem Arzt beschlossen.

Wie viele Eizellen produziert werden hängt von der Fruchtbarkeit der Patientin ab. Der Ultraschall bei der Voruntersuchung wird unserem Arzt einen Hinweis darauf geben, wie viele Eizellen Sie wahrscheinlich produzieren werden. Junge Patientinnen zwischen 20-28 Jahre produzieren in der Regel 10-20 Eizellen, dies wird weniger, je älter die Patientin ist.

Der Eingriff der Eizellenennahme ist für Sie schmerzfrei, da Sie eine leichte Narkose erhalten. Nach der Entnahme kann es sein, daß Sie ein leichtes Ziehen spüren, das ist aber völlig normal und kann mit einem leichten Schmerzmittel behandelt werden.

HGF zum Ebryonentransfer

In der Regel werden die Embryonen 3 Tage nach der Befruchtung in der 8-Zell-Phase in die Gebärmutter übertragen. Wenn die Qualität der Embryonen nicht sehr hoch ist, warten wir bis die Embryonen die Blastozysten Phase erreicht haben (5. Tag).

Das Blastozystenstadium einer befruchteten Eizelle wird am 5. Tag nach der Befruchtung erreicht. Nicht alle befruchteten Eizellen entwickeln sich zum Blastozysten. Unsere Embryologen werden Sie beraten, ob es besser ist bis zum 5. Tag zu warten.

Damit ein Embryo sich in der Gebärmutter einnisten kann, muß es erst aus seiner äußeren Hülle schlüpfen. Beim Assisted Hatching wird die äußere Hülle verdünnt oder sogar durchbohrt um dem Embryo das Schlüpfen zu erleichtern und somit die Chance einer erfolgreichen Einnistung zu gewähren. Diese Methode wenden wir in der Regel bei allen Behandlung von Patientinnen über 35 Jahre an.

Bei der Entwicklung der Embryonen wird insbesondere das Ausmaß der Fragmentierung des Embryos beobachtet. Fragmente sind Abschnürungen und Ausstülpungen der Zellmasse der einzelnen Blastomeren. Die Emryonen die keine Fragmente haben werden als „Beste Qualität“ eingestuft. Je höher die Fragmentierung bei einem sich entwickelnden Embryo, desto geringer ist die Entwicklungsfähigkeit dieses Embryos und desto niedriger wird es in der Qualität eingestuft.

Wenn nicht alle der Emryonen von guter Qualität in die Gebärmutter übertrangen werden, dann haben Sie die Möglichkeit, die übrigen Embryonen einzufrieren um diese für eine spätere Behandlung zu verwenden. Sie werden von uns über die Anzahl und Qualität Ihrer Embryonen beraten und können daraufhin eine Entscheidung treffen, ob es sich für Sie lohnt, denn die Übertragung von gefrorenen Embryonen ist weitaus günstiger als eine komplett neue Behandlung.

Falls Sie unter Zeitdruck stehen, können Sie noch am selben Tag abreisen, wir raten aber, einen Tag zu warten um den Stressfaktor zu senken. Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, daß das Fliegen einen negativen Einfluß auf das Behandlungsergebnis hat.

Jede Patientin reagiert auf die Stimulation für die Produktion der Eizellen anders, Risiken können eine Überstimulation beinhalten. Unser Arzt passt die Dosis jedoch so an, daß dies selten vorkommt. Ansonsten bestehen bei einer IVF Behandlung die selben Risiken wie bei einer normalen Schwangerschaft auch. Nebenwirkungen bei der medikamentösen Behandlung kann es geben, kommen jedoch auch sehr selten vor. Falls Sie Nebenwirkungen haben sollten, lassen Sie es uns bitte wissen, damit unser Arzt falls nötig das Behandlungsschema ändert.

Die Übertragung ist ein sehr leichter Eingriff und daher kommt es sehr selten vor, daß es danach zu Schmierblutungen kommt. Falls es doch vorkommt, dann ist dies kein Grund zur Sorge. Meist kommt das Blut vom Scheideneingang und nicht von der Gebärmutter.

Vor der Übertragung der Embryonen wird Ihr Gebärmutterhals und der Scheideneingang mit einer steriler Flüssigkeit gewaschen. Nach der Übertragung kann es sein, daß von dieser Flüssigkeit noch Reste auslaufen.

Während ihrer Entwicklung werden die Embryonen strengstens im Labor überwacht und je nachdem wie sie sich entwickeln von unserem Laborteam beurteilt. Anhand dieser Beurteilung wird entschieden, wann genau die Übertragung der Embryonen stattfinden muss und wie viele Embryonen übertragen werden können. Am dritten Tag der Entwicklung werden die Embryonen, deren alle Zellen sich gleich ausgebildet haben und keine Fragmentierung aufzeigen, als Qualität 1. Grades eingestuft.

Viele Frauen machen sich nach der Übertragung viele Gedanken um den Erfolg der Behandlung und haben Angst davor, daß ihr Verhalten das Ergebnis negativ beeinflussen könnte. Sie können aber beruhigt Ihrem Alltag nachgehen, denn die Embryonen sind sicher in Ihrer Gebärmutter aufgehoben. Sie brauchen nicht das Husten oder Niesen unterdrücken aus Angst, daß Sie das Kind verlieren. Es ist verständlich, daß Sie so schnell wie möglich erfahren möchten, ob es geklappt hat. Emotionaler Stress kann den Erfolg beeinflussen, daher sollten Sie so normal wie möglich Ihren Alltag weiterführen. So verhalten Sie sich richtig:
• Nehmen Sie die Medikamente genauestens nach Verordnung ein.
• Gehen Sie Ihrem normalen Alltag nach
• Essen Sie gesund; viel frisches Obst, Gemüse und Salat
• Umgeben Sie sich mit Menschen die Sie beruhigen und vermeiden Sie Stress in jeder Form.
• Nehmen Sie kein heisses Bad, gehen Sie nicht in die Sauna oder machen Leistungssport, denn dies erhöht Ihre Körpertemperatur und kann das Ergebnis negativ beeinflussen
• Kein Geschlechtsverkehr bis zu 12 Tage nach dem Embryonentransfer
• Nicht ins Meer gehen oder in einem öffentlichen Schwimmbad schwimmen
• Finger weg von Drogen, Zigaretten oder Alkohol
• Keine Medikamente einnehmen ohne unseren Arzt vorher zu Fragen

Generelle HGF

Bei der künstlichen Befruchtung ist eine niedrige Spermienzahl in der Regel kein Problem, weil wir das ICSI Verfahren verwenden, jedoch ist die Qualität der Spermien sehr wichtig. Um die Spermienqualität zu testen sollte der männliche Partner ein Spermiogramm machen.

Ja, Sie können eine Eizellenspenderin mitbringen, Sie sollten aber vorher die Voruntersuchungen machen lassen, damit die Fruchtbarkeit Ihrer Spenderin getestet wird. Wichtig ist, daß Sie während der Behandlung Ihren Menstruationszyklus synchronisieren.

Das Hormon hCG wird auch das „Schwangerschaftshormon“ genannt. Sobald ein Embryo sich in der Gebärmutter eingenistet hat, beginnt der Körper hCG zu bilden, daher können Sie den hCG Bluttest zur Erkennung einer Schwangerschaft machen lassen. Auch gibt die Höhe des Wertes einen guten Hinweis darauf, wie viele Embryonen sich eingenistet haben. Nach einem positiven hCG Ergebnis sollten Sie diesen Test alle 3 Tage wiederholen, dabei ist es wichtig, daß sichder hCG Wert verdoppelt. Nach 3 positiven hCG Tests sollte eine Ultraschalluntersuchung für die 6-8. Schwangerschaftswoche angesetzt werden um die Schwangerschaft zu bestätigen.

Es gibt für Zwillinge keine Garantie, denn ob und wie viele Emrbryonen sich einnisten ist sehr vom Alter und der Fruchtbarkeit der Patientin abhängig. Wir können aber bei der Übertragung der Embryonen Ihre Chancen erhöhen, indem wir mehr als nur 2 Embryonen übertragen.

Die PID (genetische Präimplantationsdiagnostik) dient zum Zweck der Geschlechtsbestimmung und bringt auch mögliche genetische Defekte zum Vorschein, wie z.B. Downsyndrom, Sichelzellenanämie, Marfransyndrom, Muskelschwund und viele mehr. Bei der PID Biopsie testen wir die Chromosomen 13,18 & 21, und XX und XY um das Geschlecht zu erfahren. Nur die Embryonen, deren Chromosome als normal auszeichnen, werden für die Behandlung verwendet, daher werden beispielsweise Chromosomendefekte wie Trisomie, Monosomie, Down Syndrome, Turner’s Sydrome und Edward’s Syndrome vor dem Embryonentransfer ausgeschlossen.

Sie sollten eine Woche vor der Eizellenentnahme bis 12 Tage nach dem Embryonentransfer keinen Geschlechtsverkehr haben. Falls Sie ein positives Ergebnis erhalten, dann sollten Sie bis zur 6. Schwangershaftswoche mit dem Geschlechtsverkehr warten.