Für Männer

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Medizinische Information

Verwirklichen Sie Ihren Kinderwunsch mit einer IVF-Behandlung in Nordzypern. Unsere Reproduktionsmediziner und Endokrinologen werden die Ursache Ihrer Unfruchtbarkeitsdiagnose finden und Ihnen die besten Optionen für Fruchtbarkeitsbehandlungen anbieten.

Unter der Leitung von erfahrenen Fruchtbarkeitsspezialisten investiert das Team der euroCARE IVF Klinik in Nordzypern viel Zeit und Mühe, um für Sie während Ihrer IVF Behandlung die besten Erfolge zu erzielen.

Bei einer männlichen Unruchtbakeit haben Paare Schwierigkeiten dabei, eine Schwangerschaft zu erzielen, obwohl der weibliche Partner fruchtbar ist. In etwa 40–50 % der Fälle wird Unfruchtbarkeit durch den männlichen Faktor verursacht. 10 % bis 15 % der Männer sind aufgrund von Spermienanomalien unfruchtbar. Eine niedrige Spermienzahl kann durch Hormonstörungen oder Blockaden im Spermienabgabesystem verursacht werden.

Mit den Fortschritten in Medizin und Behandlungstechnologien gibt es heute viele Möglichkeiten, die Unfruchtbarkeit beim Mann zu überkommen. Dank unserer IVF Behandlungen, können auch unfruchtbare Männer ein leibliches Kind zeugen.

Männliche Unfruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit

Male Fertility solutions to achieve pregnancy success

Die männliche Fruchtbarkeit ist ein komplexer Prozess. Damit ein Mann ein Kind zeugen kann, muss Folgendes stimmen:

  • Gesunde Spermien: In der Pubertät wachsen und sich entwickeln sich die männlichen Fortpflanzungsorgane. Mindestens ein Hoden muss richtig funktionieren, um Spermien zu produzieren.
  • Spermien im Ejakulat: Das Sperma wird in den Hoden produziert, und aus dem Penis ejakuliert.
  • Ausreichende Anzahl an Spermien: Wenn die Spermienzahl im Ejakulat sehr niedrig ist, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Eizelle befruchtet wird.
  • Bewegliche Spermien: Abnormale Bewegung (Motilität) bedeutet, dass das Sperma möglicherweise nicht in die Eizelle eindringen kann.

Symptome der männlichen Unfruchtbarkeit

  1. Veränderungen im sexuellen Verlangen

Die Fruchtbarkeit eines Mannes hängt stark mit seiner Libido zusammen. Sexuelle Dysfunktion hängt in der Regel mit einem Ungleichgewicht der Hormone zusammen.

  1. Hodenschmerzen oder Schwellungen

Viele der Erkrankungen, die bei Männern Unfruchtbarkeit verursachen, führen zu Schmerzen oder Schwellungen in den Hoden.

  1. Probleme bei der Aufrechterhaltung der Erektion

Hormonelle Störungen können der Grund für Erektionsstörungen sein.

  1. Probleme mit der Ejakulation

Ejakulationsprobleme (retrograde Ejakulation, vorzeitige Ejakulation, Versagen der Ejakulation) oder zu geringe Mengen ejakulierter Flüssigkeit weisen auf ein Fruchtbarkeitsproblem hin.

  1. Kleine, feste Hoden

Hodenverzerrungen führen zu einer geringen Spermienzahl und einem Hormonungleichgewicht.

Es gibt wirksame Behandlungsmöglichkeiten, um die Wahrscheinlichkeit einer Zeugung zu verbessern.

Ursachen für die männliche Unfruchtbarkeit

Medizinische Ursachen:

  • Varikozele: Schwellung der Venen, die den Hoden entwässern, ist eine behandelbare Ursache für männliche Unfruchtbarkeit. Varikozelen führen zu einer verminderten Qualität der Spermien.
  • Infektion: Einige Infektionen können die Spermienproduktion oder die Spermiengesundheit beeinträchtigen oder Narben verursachen, die den Durchgang von Spermien blockieren. Dazu gehören Entzündungen des Nebenhodens (Nebenhodenentzündung) oder der Hoden (Orchitis) sowie einige sexuell übertragbare Infektionen. Obwohl einige Infektionen zu dauerhaften Schädigung der Hoden führen können, können meistens immer noch Spermien entnommen werden.
  • Ejakulationsprobleme: Eine retrograde Ejakulation tritt auf, wenn Sperma während des Orgasmus in die Blase gelangt, anstatt aus der Spitze des Penis herauszukommen. Verschiedene Gesundheitszustände können eine retrograde Ejakulation verursachen, einschließlich Diabetes, Verletzungen der Wirbelsäule, Medikamente und Operationen der Blase, Prostata oder Harnröhre. Einige Männer mit Rückenmarksverletzungen oder bestimmten Krankheiten können kein Sperma ejakulieren, obwohl sie immer noch Sperma produzieren. In diesen Fällen können Spermien mit assistierten Reproduktionstechniken entnommen werden.
  • Antikörper, die Spermien angreifen: Anti-Spermien-Antikörper sind Zellen des Immunsystems, die Spermien fälschlicherweise als schädliche Eindringlinge identifizieren und versuchen, sie zu eliminieren.
  • Tumoren: Krebs und nicht maligne Tumoren können die männlichen Fortpflanzungsorgane beeinflussen. In einigen Fällen kann eine Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
  • Hodenhochstand: Bei einigen Männern liegt der Hoden nicht im Hodensack, sondern im Leistenkanal oder Bauchraum. Eine verminderte Fruchtbarkeit ist dadurch wahrscheinlich.
  • Hormonstörungen: Ein niedriger Testosteronspiegel (männlicher Hypogonadismus) und andere hormonelle Probleme haben eine Reihe möglicher Ursachen.
  • Defekte Samenkanälchen: Die Samenkanälchen können aufgrund verschiedener Ursachen blockiert sein, wie zum Beispiel durch Verletzungen, Operationen, Mukoviszidose oder ähnliche Erbkrankheiten.
  • Verstopfungen: Können auf jeder Ebene auftreten, auch innerhalb des Hodens, in den Kanälchen, den Nebenhoden, im Vas deferens, oder in der Harnröhre.
  • Chromosomendefekte: Erbkrankheiten wie das Klinefelter-Syndrom, bei dem ein Mann mit zwei X-Chromosomen und einem Y-Chromosom (anstelle eines X- und eines Y-Chromosoms) geboren wird, führen zu einer abnormalen Entwicklung der männlichen Fortpflanzungsorgane. Andere genetische Syndrome, die mit Unfruchtbarkeit verbunden sind, umfassen Mukoviszidose, Kallmann-Syndrom und Kartagener-Syndrom.
  • Probleme beim Geschlechtsverkehr: Probleme beim Aufrechterhalten einer Erektion (erektile Dysfunktion), vorzeitige Ejakulation, schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder anatomische Anomalien.
  • Zöliakie: Eine Verdauungsstörung, die durch eine Glutenempfindlichkeit verursacht wird, kann männliche Unfruchtbarkeit verursachen. Die Fruchtbarkeit kann sich nach einer glutenfreien Ernährung verbessern.
  • Medikamente: Langzeitanwendung von anabolen Steroiden, Krebsmedikamente (Chemotherapie), bestimmte Antimykotika, einige Ulkusmedikamente und bestimmte andere Medikamente können die Spermienproduktion beeinträchtigen und die männliche Fruchtbarkeit verringern.
  • Operationen: Vasektomie, Leistenbruchreparaturen, Skrotal- oder Hodenoperationen, Prostataoperationen und großen Bauchoperationen. In diesen Fällen können Spermien direkt aus dem Nebenhoden und den Hoden entnommen werden.

Umweltursachen

Umweltelemente wie Hitze, Schadstoffe und Chemikalien können die Spermienproduktion oder die Spermienqualität beeinträchtigen:

  • Industrielle Chemikalien: Benzole, Toluol, Xylol, Pestizide, Herbizide, organischen Lösungsmittel, Malmaterialien können zu einer niedrigen Spermienzahl beitragen.
  • Schwermetalle: Die Exposition gegenüber Blei oder anderen Schwermetallen kann ebenfalls zu Unfruchtbarkeit führen.
  • Strahlung: Strahlenexposition kann die Spermienproduktion verringern, obwohl sie sich häufig irgendwann wieder normalisiert. Hohen Strahlendosen können die Spermienproduktion dauerhaft reduzieren.
  • Überhitzung der Hoden: Hohe Temperaturen beeinträchtigen die Spermienproduktion und -funktion. Die häufige Nutzung von Saunen oder heißen Bädern kann die Spermienzahl vorübergehend beeinträchtigen.

Gesundheit, Lebensstil und andere Ursachen

  • Drogenkonsum: Der Konsum von Kokain oder Marihuana kann vorübergehend auch die Anzahl und Qualität der Spermien verringern. Anabole Steroide, die zur Stimulierung der Muskelkraft und des Muskelwachstums eingenommen werden, können dazu führen, dass die Hoden schrumpfen und die Spermienproduktion abnimmt.
  • Alkohol: Alkoholkonsum kann den Testosteronspiegel senken, eine erektile Dysfunktion verursachen und die Spermienproduktion verringern. Durch übermäßiges Trinken verursachte Lebererkrankungen können ebenfalls zu Fruchtbarkeitsproblemen führen.
  • Tabakkonsum. Männer, die rauchen, haben möglicherweise eine geringere Spermienzahl als Männer, die nicht rauchen. Passivrauchen kann auch die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
  • Emotionaler Stress: Stress kann bestimmte Hormone stören, die zur Produktion von Spermien benötigt werden. Starker oder anhaltender emotionaler Stress kann die Spermienzahl beeinträchtigen.
  • Depressionen: Untersuchungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft geringer ist, wenn der männliche Partner an einer schweren Depression leidet. Darüber hinaus kann eine Depression bei Männern zu einer sexuellen Dysfunktion aufgrund einer verminderten Libido, einer erektilen Dysfunktion oder einer verzögerten oder gehemmten Ejakulation führen.
  • Gewicht: Übergewicht kann die Fruchtbarkeit auf verschiedene Weise beeinträchtigen und hat direkte Auswirkung auf die Spermienqualität.

Bestimmte Berufe, einschließlich Schweißer oder Tätigkeiten mit längerem Sitzen, wie z. B. Lkw-Fahren, können mit einem Unfruchtbarkeitsrisiko verbunden sein.

Wann sollte man einen Fruchtbarkeitsspezialisten konsultieren?

Eine Vielzahl von Faktoren kann die Fruchtbarkeit bei Männern beeinflussen. Im Allgemeinen wird empfohlen, einen Fruchtbarkeitsspezialisten zu konsultieren, falls nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft zustande kam, um die beste Vorgehensweise zu ermitteln.

Statistiken zeigen, dass bis zu 40 Prozent der Unfruchtbarkeitsprobleme auf männliche Erkrankungen zurückzuführen sind, wie z. B. Probleme mit der Spermienproduktion oder die Behinderung der Spermienabgabe.

Gründe für eine Konsultation bei einem Spezialisten:

  • Probleme beim Erhalten oder Aufrechterhalten einer Erektion
  • Probleme beim Ejakulieren
  • Hodenhochstand
  • Leistenoperation oder Verletzung der Hoden
  • Hodentumore, Zysten oder Krebs
  • Mumps nach der Pubertät
  • Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Herzerkrankungen

Falls Sie Probleme mit männlicher Unfruchtbarkeit haben, können Sie eine IVF Behandlung mit dem ICSI Verfahren versuchen. Methoden zur Spermienentnahme können dabei auch durchgeführt werden, wie die z.B. die Perkutane Spermienaspiration (PESA), testikuläre Spermienaspiration (TESA), testikuläre Spermienextraktion (TESE) und Mikrodissektion TESE.

Resources:

https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/male-infertility/symptoms-causes/syc-20374773